Alfons Drexler hatte die besten Karten

Beim traditionellen Preisschafkopfen der Jungen Union im Rahmen des Florianifestes der FF Straßkirchen gewann Alfons Drexler (4.v.li.) überlegen mit 115 Punkten und holte sich damit die 300 Euro Siegprämie ab. Nach der großen Teilnehmerzahl vom letzten Jahr waren es heuer etwas weniger Schafkopffreunde, woran sicher die große Hitze mit verantwortlich war. Die weiteren Plätze belegten Bernhard Ilg (5.v.li.) mit 82 Punkten, Hans Grundl (6.v.li.) mit 78 Punkten und Hans Unertl (3.v.re.) mit 72 Punkten, die sich damit die weiteren Geldpreise sicherten. Beste Frau war Anna Nigl (5.v.re.) mit 36 Punkten, die zusätzlich einen Blumenstrauß bekam. Außerdem gab es noch viele lukrative Sachpreise, darunter ein Spanferkel, das JU Mitglied Eva Lippl (2.v.re.) gestiftet hatte. Die Siegerehrung wurde musikalisch begleitet von „Der Artische Wahnsinn“, die Organisation lag in den Händen von JU-Vize Stefanie Heisl, Spielleiter Maxi Brandl, Kassier Christopher Raab, JU-Vize Fabian Dersch und JU Ortschef Gemeinderat Matthias Bredemeier

Gemeinsames Werk von sechs Gemeinden mit 22 Feuerwehren  – Schlauchpflegeanlage gesegnet – Gemeinschaftsprojekt spart viel Geld

In angemessen würdiger Form wurde die gemeinsame Schlauchpflegeanlage von sechs Gemeinden und 22 Feuerwehren gesegnet und ihrer Bestimmung übergeben. Alle Festredner lobten die beispielgebende Kooperation, die zu dieser Einrichtung geführt hat. Vizelandrätin Gerlinde Kaupa meinte anerkennend: „Ihr seid ein Vorbild, Landkreis übergreifend“.

Welcher Zeitpunkt wäre wohl idealer für diesen Festakt gewesen, als der Auftakt zum Büchlberger Volksfest. So lud sich Bürgermeister Norbert Marold seine Bürgermeisterkollegen aus sechs Gemeinden, die Feuerwehrführung des Landkreises, Abordnungen der 22 Feuerwehren und die Patenfeuerwehr aus dem oberösterreichischen St. Johann am Walde ein. Besonders begrüßte er Pfarrer Wolfgang Keller, Kreisbrandrat (KBR) Josef Ascher mit KBM Josef Garhammer und Ehren-KBM Josef Maderer, Bezirksrat Josef Heisl jun., die Bürgermeister Hermann Baumann, Alexander Sagberger, Josef Putz, Josef Scholler und auch Heinz Binder aus Fürsteneck, der sich erst nach einem noch ausstehenden Gemeinderatsbeschluss als sechste Gemeinde anschließen kann.

„Retten, Löschen, Bergen und Schützen, das ist der Leitsatz der Feuerwehren, nach dem sie ehrenamtlich helfen, Leben und Gesundheit, sowie Hab und Gut ihrer Mitmenschen schützen und sichern“, stellte der Ortsbürgermeister eingangs fest. Dazu benötigen sie aber auch die richtige technische Ausrüstung, allem voran sichere Schläuche. Nach einer neuen Vorschrift müssen diese gereinigt und mit 16 bar Überdruck auf Dichtigkeit geprüft werden. In diesem neuen Schlauchpflegezentrum können momentan 21 Feuerwehren, später 22, die rund 1 600 bis 2 000 anfallenden Schläuche reinigen und prüfen lassen.

Das gebe es natürlich nicht zum Nulltarif. Insgesamt 94 800 Euro mussten in die Hand genommen werden, eine Investition die im gesetzten Rahmen liege und bei den Feuerwehren gut angelegt sei. Vier Büchlberger Feuerwehrleute bedienen auf 450 Euro Basis abwechselnd die Anlage. Marold dankte der Regierung von Niederbayern für den Zuschuss von 20 790 Euro und dem Landkreis für 5 000 Euro. Auch die Landkreisfeuerwehrführung habe von Anfang an mit Rat und Tat unterstützt, bemerkte er anerkennend. Dazu habe man sich auch bei anderen Anlagen informiert. Am Ende sei die Entscheidung für die Maschine der Fa. Bockermann gefallen. Der Bürgermeister dankte besonders dem 1. Kommandanten Alfred Marold für seinen unermüdlichen Einsatz.

Bei der Feuerwehr müsse das technische Knowhow genauso stimmen wie das Menschliche, betonte Pfarrer Wolfgang Keller. Zur Segnung wählte er einen Text aus dem Johannes-Evangelium zur Nächstenliebe, zur Bereitschaft, sein Leben für seine Freunde aber auch für fremde Menschen zu riskieren. Das sei ein hohes Gut und gelte besonders für die Feuerwehren. Er segne heute diese Einrichtung, damit die Wehrfrauen und Wehrmänner gut mit dem Schlauchmaterial arbeiten können. Der Pfarrer bat: „Schütze die Menschen, die sich dieser Maschine bedienen“.

 Mit der Entstehungsgeschichte und den technischen Details befasste sich dann der Kommandant der Büchlberger Wehr, Alfred Marold. Die Kommandanten hätten die Verantwortung für belastbares Schlauchmaterial, jetzt habe man endlich auch die erforderliche Maschine. Eingeleitet sei alles schon vor der Kommunalwahl gewesen, dann habe man aber warten müssen, ob auch die neuen Amtsträger zu dieser Gemeinschaftsanlage stehen würden. Dann sei es um den Standort gegangen, letztlich habe man sich nach der Prüfung von Straßkirchen für Büchlberg entschieden, eine wahre Punktlandung. Nach den Angebotseinholungen und den notwendigen Beschlüssen in den Gemeinderatsgremien habe man sich auch für einen Schlauchpool entschieden, was einen großen Vorteil bringe. Bei bisher geprüften 1 350 Schläuchen seien über 100 als unbrauchbar ausgemustert worden.

„Wir können uns glücklich schätzen, dass wir euch haben“, rief Vizelandrätin Gerlinde Kaupa den mehr als 200 Feuerwehrleuten zu, die entlang einer Fahnenparade angetreten waren. „Ihr braucht auch ein ordentliches Werkzeug“, stellte sie fest, doch nicht jede Wehr brauche eine Schlauchpflegeanlage. So begrüße sie es, dass letztlich 22 Wehren Landkreis übergreifend gemeinsam gehandelt und damit auch viel Geld gespart haben. Diese Kooperation hob auch KBR Josef Ascher hervor, der zitierte: „Wir können den Wind nicht aufhalten, aber die Segel richtig setzen“.

Nach den Reden folgte der feierliche Akt der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung durch die Bürgermeister. Nur Heinz Binder aus Fürsteneck musste noch zusehen, weil erst der Gemeinderat den Beitritt absegnen muss. Anschließend lud Büchlbergs Bürgermeister Norbert Marold alle Gäste ins benachbarte Festzelt zur Eröffnung des Volksfestes ein. Doch mancher nutzte auch noch die Gelegenheit, sich den Betrieb der Anlage, die sehr anwenderfreundlich ist, erklären zu lassen.

Bild: Ein denkwürdiges Bild, Bürgermeister (BGM) und Ehrengäste bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung v.li. 2. BGM Josef Scholler, Röhrnbach, 2. BGM Hans Koller, Thyrnau, Pfarrer Wolfgang Keller, 1. BGM Norbert Marold, 2. BGM Albert Petzi, beide Büchlberg, Kommandant Alfred Marold, 1. BGM Josef Putz, Salzweg, Vizelandrätin Gerlinde Kaupa, Bezirksrat Josef Heisl jun., 1. BGM Alexander Sageder, Thyrnau, KBR Josef Ascher, 1. BGM Hermann Baumann, Hutthurm, KBM Josef Garhammer und 1. BGM Heinz Binder, Fürsteneck. (Fotos und Bericht Heisl PNP)

 

Erwin Braumandl neuer Ortsvorsitzender der CSU – stärkste Fraktion hat Einiges erreicht

Bei den Neuwahlen des CSU Ortsverbandes rückte der bisherige Ortsvorsitzende Jürgen Zieringer aus zeitlichen Gründen ins zweite Glied zurück und Erwin Braumandl wurde zum neuen Ortschef gewählt. Jürgen Zieringer wurde für 15 Jahre, Christian Leonhard für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Im Gasthaus Dick konnte der noch amtierende Vorsitzende Jürgen Zieringer ganz besonders Altbürgermeister Max Kreipl, Bezirksrat Josef Heisl jun. und MdL Dr. Gerhard Waschler begrüßen. Vom Listenkandidaten der CSU für die Bundestagswahl Hans Kriegl richtete er Grüße aus, weil dieser kurzfristige verhindert sei. Nach einem Totengedenken, vor allem für Josef Sageder, der 52 Jahre der CSU die Treue gehalten hatte, erstattete der Vorsitzende seinen Bericht. Bei einer Reihe von kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen sei man präsent gewesen. Das Sonnwendfeuer der Jungen Union habe der Ortsverband unterstützt und die Ausstellung „Bier in Bayern“ besucht.

Natürlich sei man zum Gemeindepokal der Dettenbach Schützen aktiv angetreten und zu diversen überörtlichen CSU Veranstaltungen gefahren, so zur Kundgebung von Finanzminister Markus Söder in Karpfham. Auch an der Verleihung des Baptist-Kitzlinger-Preises an die Kreismusikschule habe eine Abordnung teilgenommen. Im Gemeinderat habe die CSU Fraktion die Mehrheit, weshalb sie auch kräftig mitgestalte. Ziel müsse 2020 ein Wechsel an der Gemeindespitze sein.

So sei im Bereich der Ortskernsanierung  einiges auf den Weg gebracht worden, die Umrüstung auf LED bei der Straßenbeleuchtung beschlossen und auch die Sanierung der Kläranlage könne heuer abgeschlossen werden. Auch bei der Breitbandversorgung habe man weitere Hausaufgaben gemacht. Jürgen Zieringer begründete anschließend seinen Rückzug aus der 1. Reihe. Als Polizeibeamter im Schichtdienst mit all seinen gesundheitlichen Belastungen könne er nicht alle Termine wahrnehmen. Gerne würde er weiterhin im zweiten Glied mitarbeiten. Die Vorstandschaft habe ohnehin versprochen, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Jetzt gelte es neue Mitglieder zu finden, insbesondere auch junge Leute.

Schatzmeister Georg Haider legte gesunde Finanzen vor. Nach dem Prüfbericht von Reinhold Hartl und Christian Riedl erfolgte die einstimmige Entlastung. Die Vertreter der Jungen Union, Albert Dick jun. und Tobias Klessinger, machten noch auf das Sonnwendfeuer der JU am 24. Juni aufmerksam. In seinem Grußwort appellierte MdL Dr. Gerhard Waschler, fest zusammen zu halten, angesichts der anstehenden wichtigen Wahlen. Die CSU stehe für die Sicherheit der Bürger, sie stehe zur Polizei und wolle deren hohen Standard erhalten. Die Infrastruktur sei ein weiteres Thema, denn Verkehrsverbindungen seien Lebensadern, vor allem im ländlichen Bereich. Wie niemand anders stehe man auch für den Breitbandausbau und den Mobilfunk.

Bezirksrat Josef Heisl jun. stellte die Unterstützung der Region durch den Bezirk vor, erläuterte dazu das Netzt an psychiatrischen Einrichtungen in der Fläche und besonders den Ausbau des Bezirksklinikums in Mainkofen, sowie der Bezirkskrankenhäuser in Landshut und Passau. Fünf Thermen würden durch den Bezirk betrieben, in Bad Griesbach investiere man gerade 9,4 Millionen Euro. Jugend und Heimatpflege, die Unterstützung von Kultur und Denkmalwesen seien weitere segensreiche Aufgaben. Zur Bundestagswahl merkte Heisl an, dass das sei eine Richtungswahl sei. Deutschland stehe top da, das würde sich bei Rot-Rot-Grün schnell ändern. Deshalb gelte es, die Stammwähler der CSU kräftig zu motivieren. Anschließend leitete der Bezirksrat die Neuwahlen.

Ergebnis der Neuwahlen:

Ortsvorsitzender Erwin Braumandl, Stellvertreter Tobias Klessinger und Jürgen Zieringer, Kassier Georg Haider, Schriftführer Klaus Reinhart, Beisitzer Alois Reitner, Gerhard Wagner, Albert Dick sen. und jun., Max Kreipl; Kassenprüfer Reinhold Hartl und Christian Riedl.   -sl-

Bild: Den neu Gewählten gratulierten MdL Dr. Gerhard Waschler (steh. 4.v.re.) und Bezirksrat Josef Heisl jun. (steh. re.), steh. v.li. Georg Haider, Jürgen Zieringer, Albert Dick jun. und Tobias Klessinger, sitz. v.li. Ortsvorsitzender Erwin Braumandl, Altbürgermeister Max Kreipl und Klaus Reinhart.