Erwin Braumandl neuer Ortsvorsitzender der CSU – stärkste Fraktion hat Einiges erreicht

Bei den Neuwahlen des CSU Ortsverbandes rückte der bisherige Ortsvorsitzende Jürgen Zieringer aus zeitlichen Gründen ins zweite Glied zurück und Erwin Braumandl wurde zum neuen Ortschef gewählt. Jürgen Zieringer wurde für 15 Jahre, Christian Leonhard für 10 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Im Gasthaus Dick konnte der noch amtierende Vorsitzende Jürgen Zieringer ganz besonders Altbürgermeister Max Kreipl, Bezirksrat Josef Heisl jun. und MdL Dr. Gerhard Waschler begrüßen. Vom Listenkandidaten der CSU für die Bundestagswahl Hans Kriegl richtete er Grüße aus, weil dieser kurzfristige verhindert sei. Nach einem Totengedenken, vor allem für Josef Sageder, der 52 Jahre der CSU die Treue gehalten hatte, erstattete der Vorsitzende seinen Bericht. Bei einer Reihe von kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen sei man präsent gewesen. Das Sonnwendfeuer der Jungen Union habe der Ortsverband unterstützt und die Ausstellung „Bier in Bayern“ besucht.

Natürlich sei man zum Gemeindepokal der Dettenbach Schützen aktiv angetreten und zu diversen überörtlichen CSU Veranstaltungen gefahren, so zur Kundgebung von Finanzminister Markus Söder in Karpfham. Auch an der Verleihung des Baptist-Kitzlinger-Preises an die Kreismusikschule habe eine Abordnung teilgenommen. Im Gemeinderat habe die CSU Fraktion die Mehrheit, weshalb sie auch kräftig mitgestalte. Ziel müsse 2020 ein Wechsel an der Gemeindespitze sein.

So sei im Bereich der Ortskernsanierung  einiges auf den Weg gebracht worden, die Umrüstung auf LED bei der Straßenbeleuchtung beschlossen und auch die Sanierung der Kläranlage könne heuer abgeschlossen werden. Auch bei der Breitbandversorgung habe man weitere Hausaufgaben gemacht. Jürgen Zieringer begründete anschließend seinen Rückzug aus der 1. Reihe. Als Polizeibeamter im Schichtdienst mit all seinen gesundheitlichen Belastungen könne er nicht alle Termine wahrnehmen. Gerne würde er weiterhin im zweiten Glied mitarbeiten. Die Vorstandschaft habe ohnehin versprochen, die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen. Jetzt gelte es neue Mitglieder zu finden, insbesondere auch junge Leute.

Schatzmeister Georg Haider legte gesunde Finanzen vor. Nach dem Prüfbericht von Reinhold Hartl und Christian Riedl erfolgte die einstimmige Entlastung. Die Vertreter der Jungen Union, Albert Dick jun. und Tobias Klessinger, machten noch auf das Sonnwendfeuer der JU am 24. Juni aufmerksam. In seinem Grußwort appellierte MdL Dr. Gerhard Waschler, fest zusammen zu halten, angesichts der anstehenden wichtigen Wahlen. Die CSU stehe für die Sicherheit der Bürger, sie stehe zur Polizei und wolle deren hohen Standard erhalten. Die Infrastruktur sei ein weiteres Thema, denn Verkehrsverbindungen seien Lebensadern, vor allem im ländlichen Bereich. Wie niemand anders stehe man auch für den Breitbandausbau und den Mobilfunk.

Bezirksrat Josef Heisl jun. stellte die Unterstützung der Region durch den Bezirk vor, erläuterte dazu das Netzt an psychiatrischen Einrichtungen in der Fläche und besonders den Ausbau des Bezirksklinikums in Mainkofen, sowie der Bezirkskrankenhäuser in Landshut und Passau. Fünf Thermen würden durch den Bezirk betrieben, in Bad Griesbach investiere man gerade 9,4 Millionen Euro. Jugend und Heimatpflege, die Unterstützung von Kultur und Denkmalwesen seien weitere segensreiche Aufgaben. Zur Bundestagswahl merkte Heisl an, dass das sei eine Richtungswahl sei. Deutschland stehe top da, das würde sich bei Rot-Rot-Grün schnell ändern. Deshalb gelte es, die Stammwähler der CSU kräftig zu motivieren. Anschließend leitete der Bezirksrat die Neuwahlen.

Ergebnis der Neuwahlen:

Ortsvorsitzender Erwin Braumandl, Stellvertreter Tobias Klessinger und Jürgen Zieringer, Kassier Georg Haider, Schriftführer Klaus Reinhart, Beisitzer Alois Reitner, Gerhard Wagner, Albert Dick sen. und jun., Max Kreipl; Kassenprüfer Reinhold Hartl und Christian Riedl.   -sl-

Bild: Den neu Gewählten gratulierten MdL Dr. Gerhard Waschler (steh. 4.v.re.) und Bezirksrat Josef Heisl jun. (steh. re.), steh. v.li. Georg Haider, Jürgen Zieringer, Albert Dick jun. und Tobias Klessinger, sitz. v.li. Ortsvorsitzender Erwin Braumandl, Altbürgermeister Max Kreipl und Klaus Reinhart. 

Josef Heisl jun. führt den CSU Ortsverband

Der CSU Ortsverband Salzweg-Straßkirchen hat mit Bezirksrat Josef Heisl jun. einen neuen Vorsitzenden. In geheimer Wahl wurde der Fraktionschef der CSU/Junge Liste im Gemeinderat mit 100 Prozent gewählt. Der neue Ortschef verfügt über eine junge Mannschaft, Stellvertreter sind Sonja Vogl, JU Ortsvorsitzender Matthias Bredemeier und Vizelandrat Raimund Kneidinger. Der bisherige Vorsitzende Armin Dersch war nicht mehr zur Wahl angetreten.

In einer schwungvollen bemerkenswerten Rede stellte sich zu Beginn Hans Kriegl (28) vor. Der aus einem landwirtschaftlichen Betrieb bei Bad Griesbach stammende Jurist ist stellvertretender Kreisvorsitzender Passau-Land der Jungen Union und Listenkandidat bei der Bundestagswahl. Kriegl bezeichnete die kommende Bundestagswahl als Richtungswahl, weil die Konkurrenz auch vor Rot-Rot-Grün nicht Halt mache. Die Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik seien zu sensibel um sie diesem Trio zu überlassen.

 „Wir sind als Mitglieder in den verschiedenen Ortsvereinen das ganze Jahr über präsent“, stellte der Noch-Vorsitzende Armin Dersch fest, weshalb man auch bei vielen kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen Flagge gezeigt habe. Nach zwei Jahren als Ortsvorsitzender habe er aus beruflichen und privaten Gründen nicht mehr die Zeit weiter zu machen. Er schlug seinen bisherigen Stellvertreter, Bezirksrat Josef Heisl als besten denkbaren Nachfolger vor.   

Für die Junge Union sprach Gemeinderat Matthias Bredemeier, für die Senioren Franz Stocker. Die JU sei der größte Ortsverband im Landkreis Passau und in Niederbayern. Am 4. Mai 2017 veranstalte man eine große Podiumsdiskussion zur Zukunft der Mittelschule, mit Staatssekretär Bernd Sibler auf dem Podium.  Nach seiner Wahl zum neuen Ortsvorsitzenden der CSU sagte Josef Heisl seine offene und kameradschaftliche Zusammenarbeit in der Vorstandschaft und im Ortsverband zu. Als wichtige Aufgabe sehe er die Werbung neuer Mitglieder aus den vielen Sympathisanten und ein gutes Abschneiden bei den anstehenden Wahlen.

Bild: CSU Bundestagswahl-Listenkandidat Hans Kriegl (steh. 3.v.li.) und der scheidende Vorsitzende Armin Dersch (steh. 2.v.re.) gratulierten den neu Gewählten, sitz. v.li. Eva Lippl, Sonja Vogl, Altbürgermeister Horst Wipplinger, Nadja Homm, Stefanie Heisl, Eva Maier, steh. v.li. Franz Stocker, Josef Knon, Alois Rosenauer, Vizelandrat Raimund Kneidinger, Thomas Grubmüller, 1. Vorsitzender Bezirksrat Josef Heisl jun., Wolfgang Stockinger, Mathias Bredemeier, Herbert Steininger und Maxi Brandl.   

Tierheim Buch plant Quarantänestation – illegale Hundeeinfuhr wirkt sich aus

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Die illegalen Hundetransporte haben Vizelandrat Raimund Kneidinger, sowie die Kreis- und Bezirksräte Cornelia Wasner-Sommer und Josef Heisl jun. veranlasst, sich ein Bild vor Ort zu machen. Dieser Handel mit Tieren aus Südosteuropa sei schon immer ein Problem gewesen. Auch zu Zeiten der Grenzkontrollen haben die Beamten der Bayerischen Grenzpolizei regelmäßig Transporte gestoppt und die Tiere aus teilweise tierquälerischer Situation befreit, merkte Josef Heisl jun., der Sohn des ehemaligen Grenzpolizeichefs an. Jetzt habe das, nach Abbau der Grenzkontrollen, aber ein weit höheres Maß angenommen mit einer riesigen Dunkelziffer. Erst die zeitweiligen stichprobenartigen  Grenzkontrollen hätten jetzt diesen Anstieg teilweise sichtbar gemacht.

Die Hunde, vor allem die Welpen, seien bei der Einfuhr bereits verkauft und die neuen Eigentümer, oft auch Züchter würden schon auf die Tiere warten. Werden sie dann aufgespürt, geht es in eine Quarantäne von rund 15 Wochen, erklärt Hannes Orthuber, der Vorsitzende des Tierschutzvereins Tierschutzaktiv Passau und Umgebung,  der Träger des Tierheims Buch. Zehn bis 15 Hunde könne man maximal jeweils kurzzeitig aufnehmen. Deshalb plane man einen Neubau einer Quarantänestation, die dann 20 bis 25 Hunde aufnehmen könnte. Platz für den Neubau sei ausreichend vorhanden. Das Tierheim trägt sich über Spenden und die Beiträge der Vereinsmitglieder. Ehrenamtliche gewährleisten den Betrieb, Gassi-Geher, die Hunde lieben, sich aber aus verschiedensten Gründen keinen anschaffen wollen oder können, nehmen sich auch der Vierbeiner an.

Vizelandrat Raimund Kneidinger machte deutlich, dass für das Verfahren mit den Hunden das Veterinäramt beim Landratsamt zuständig sei. Deshalb würde der Landkreis das Vorhaben unterstützen, zumal auch baurechtlich dem nichts entgegen stehe. Ihre Hilfe sicherten auch die beiden Bezirksräte zu, die auch dem Kreistag angehören und dort mitbestimmen können. Problem sei, dass die Hunde oft noch zu jung für Impfungen seien, oder dass darauf aus Kostengründen ganz verzichtet würde.

Schaffen es die Tierschmuggler über die Grenze, dann werden die Hunde in Deutschland, aber auch vor allem in Belgien, den Niederlanden und England an ihre Abnehmer verteilt. Die an der Grenze gestoppten Tiere müssen nach der Quarantäne aus Eigentumsgründen wieder den illegalen Händlern zurückgegeben werden, falls sie sie denn abholen, weiß Cornelia Wasner-Sommer, die Ehefrau eines Tierarztes. Es werden dann nämlich die Kosten für Impfungen und Unterbringung fällig und die können bei einem ganzen Transport schon einmal in die Tausende gehen. Doch diese Kriminellen verdienen gut und stehen auch unter großem Druck der Abnehmer, die meist schon Vorkasse geleistet haben.

Bezirksrat Josef Heisl geht das Schicksal der Tiere besonders nahe, hat er doch vor gut einem Jahr seinen Hund auch aus dem Tierheim geholt, ein wunderbares, gut erzogenes Red River Weibchen, das jetzt ein gutes Zuhause gefunden hat. Deshalb soll jetzt gemeinsam angepackt werden.  -Red-

Bild:  Die Bezirksräte Cornelia Wasner-Sommer (4.v.li.) und Josef Heisl jun. (re.), sowie Vizelandrat Raimund Kneidinger (2.v.re.) informierten sich bei den Verantwortlichen des Tierheims Buch, v.li.  Schriftführerin Sandra Meier, 1. Vorsitzender Hannes Orthuber, Tierpflegerin und Beirätin Judith Lutz und Hundetrainerin und Vorstandsmitglied Stefanie Orthuber.